Freitags-Füller # 490

Freitags-Füller # 490

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.

1. Ach du je, der Hund aus dem Tierheim, um den wir uns gekümmert haben und der eigentlich in eine neue Familie vermittelt war, wird morgen zurück gebracht. Er hat sein neues Frauchen gebissen.

2. Andere Menschen herunter zu putzen, damit ich mich besser fühle, ist nicht mein Niveau.

3. Nebeneinkünfte gibt es im Moment nicht bei uns.

4. Ein halbwegs glückliches Leben für mich ist vielleicht doch möglich.

5. Aufpassen, sich selber nicht im Alltag verlieren, ist eine hohe Kunst.

6. Ich kümmere mich noch nicht um Weihnachtsgeschenke.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein frisch bezogenes Krankenhausbett , morgen habe ich geplant, Pizza zu backen und Sonntag möchte ich in die Klinik zurück fahren, ohne dass der Zug im Stau steht !

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Freitagsfragen #25

Freitagsfragen #25

Die Freitagsfragen gibt es bei Nickel. Meine Antworten sind fett

1.) Was ist Dein Geheimtipp gegen Erkältung? Ganz viel Pfefferminztee mit Honig. Etwas Warmes hilft gegen das Frösteln, und die ätherischen Öle lösen den Schleim.

2.) Was hat Deinen Lieblingslehrer oder Deine Lieblingslehrerin ausgemacht? Sich auch um die schlechten Schüler zu kümmern und geduldig alle Fragen zu beantworten.

3.) Denkst Du bereits über Weihnachtsgeschenke nach? Nein. Ich werde rechtzeitig alle Geschenke haben ohne mich abzuhetzen, aber alles zu seiner Zeit.

4.) Die Wahl der Qual: Mit etwas Peinlichem in die Lokalzeitung kommen oder von allen zum Geburtstag vergessen werden? Eine peinliche Veröffentlichung in der Lokalzeitung ist wahrscheinlich auch schnell wieder vergessen, und ich kann gut über mich selber lachen. Aber wenn keiner an meinen Geburtstag denkt, fände ich das schlimm und würde mir wahrscheinlich sehr verlassen vorkommen.

Schicksalsgemeinschaft

Schicksalsgemeinschaft

Die meisten Patienten hier sind in Zweierzimmern untergebracht. Es ist nicht immer einfach, wenn zwei fremde Erwachsene sich auf einmal einen so engen Raum teilen müssen.

Eigentlich kommen wir gut zurecht. Ich habe abends mehr Zeit im Bad, M. morgens, und wir mögen es beide eher ruhig. Wir lassen einander Spielraum.

Am Anfang ging es uns beiden schlecht. Mittlerweile geht es mir viel besser, M. aber nicht. Dieses Ungleichgewicht ist nicht immer einfach zu regeln.

Ich würde gerne helfen, aber ich kann nichts tun, und gleichzeitig muss ich in erster Linie mir selber helfen.

Ich bemühe mich, immer offen für ein Gespräch zu sein und eine gute Atmosphäre zu schaffen. Was es für M. bedeutet, die Therapieerfolge der anderen um sie herum mitzuerleben, mag ich mir nicht vorstellen. Ich spreche dieses Thema auch nicht an.

Das Bild oben habe ich heute in der Gestaltungstherapie gemalt. Endlich habe ich wieder ein Lebenslicht in den Händen.

Erkenntnisse

Erkenntnisse

Ich kann sehr schlecht abschätzen, wann ich wirklich handeln muss, und wann mir zum Beispiel nur etwas mitgeteilt wird. 
Das führt dazu, dass ich vieles anfange, kaum etwas zu Ende bringe und mich schließlich von allem, was zu erledigen ist, erschlagen fühle.

Ich arbeite daran, einen Filter zu installieren, der mir beim Fokussieren auf die wirklich wichtigen Dinge hilft. Im Moment funktioniert das noch nicht zuverlässig. 

Aber ich bin davon überzeugt, dass sich die Mühe lohnen wird.

10 Dinge, für die ich diese Woche dankbar war

10 Dinge, für die ich diese Woche dankbar war

Diese Woche ist Etüdenpause, also übernehme ich aus meinem englischen Blog die zehn Dinge, die in der letzten Woche gut gelaufen sind.

  • In der letzten Woche habe ich die ersten großen Therapiefortschritte bei mir bemerkt. Dadurch fühle ich mich besser, auch wenn ich genau weiß, dass noch ein weiter Weg vor mir liegt.
  • Irgendwie hat sich die Hoffnung wieder in mein Leben geschlichen. Das ist so erleichternd. Ein Leben ohne Hoffnung ist einfach nur furchtbar.
  • Der Therapeut in der Gestaltungstherapie hat mir gesagt, dass ich viele Dinge sehr realistisch sehe. Nett, dass zumindest manches wieder in meinem Kopf funktioniert. Ich fühle mich immer noch etwas instabil und verwirrt.
  • Die Chefärztin hat mir wieder gesagt, dass ich gut mitarbeite und einfach so weiter machen soll. Ihr Optimismus war ansteckend.
  • Ich durfte am Wochenende nach Hause fahren. Meine Zimmernachbarin musste da bleiben, also sehe ich das auch als Belohnung.
  • Ein Hund aus dem Tierheim wurde vermittelt. Wir sind mit ihm ein Jahr lang jeden Samstag spazieren gegangen und werden ihn fürchterlich vermissen, aber ich hoffe, er hat sein Für-Immer-Zuhause gefunden.
  • Nach dem Gassi gehen am Samstag gab es ein leckeres Eis. Darauf hatte ich mich schon die ganze Woche gefreut!
  • Ich habe am Freitag einen Kuchen für die Station gebacken, und er ist gut gelungen. Und ich hatte so viel Spaß beim Backen!
  • Als mein Mann davon hörte, wollte er natürlich auch Kuchen haben. Ich bin froh, dass ich genug Energie hatte, vorhin noch schnell einen für ihn zu backen.
  • Wir haben heute gemeinsam das Mittagessen zubereitet. Sehr lecker, und echte Teamarbeit.
Freitags-Füller # 489

Freitags-Füller # 489

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.

1.   Es gibt  Tage , da könnte man direkt im Bett bleiben .

2.    Das Wochenabschluss-Kaffeetrinken heute Nachmittag dauerte 45 Minuten.

3.    Hier auf Station wird eigentlich immer gelacht.

4.   Meine Mutter  kennt sich mittlerweile mit WhatsApp ziemlich gut aus .

5.  In diesem Herbst hatte ich noch keine  kalten Füße.

6.   Die erste Kürbissuppe  hebe ich mir für die ersten kalten Herbsttage auf .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein Bett , morgen habe ich geplant, lange mit den Hunden unterwegs zu sein und Sonntag möchte ich Bratkartoffeln essen !

Freitagsfragen #24

Freitagsfragen #24


Die Freitagsfragen gibt es bei Nickel. Meine Antworten sind fett

1.) Worüber denkst Du zur Zeit oft nach? Wie ich meine Zeit nach der Therapie hier erfolgreich gestalten kann. Ich möchte auf keinen Fall wieder in so ein Loch fallen, wie nach meinem Psychiatrieaufenthalt vor einem Jahr.

2.) Bist Du gedanklich schon bereit für den Herbst oder hängst Du noch dem Sommer nach? Ich nehme die Jahreszeiten immer ganz entspannt wie sie kommen, also: Willkommen, Herbst!

3.) Hast Du Dich mit Artikel 13 befasst? Was denkst Du darüber? Ich habe im Vorbeigehen davon gehört, aber ich könnte nicht genau sagen, worum es dabei geht.

4.) Die Wahl der Qual: Völlig ideenlos sein oder vor Ideen strotzen, aber keine umsetzen können? Ich würde lieber keine Ideen haben. Es muss doch frustrierend sein, mit guten Einfällen nicht weiter zu kommen. Mein Leben liegt so zwischen beiden Extremen, und so komme ich ganz gut zurecht.