Stimmungstief

Stimmungstief

Diese Tage, an denen ich am liebsten einfach nur im nächsten Mauseloch verschwinden würde…

Meinem Mann geht es wieder besser, das ist gut. Aber ich weiß nicht, wohin mit mir.

Seit drei Wochen nehme ich nun Milnacipran. Die Nebenwirkungen sind abgeklungen, von einer Verbesserung der Stimmungslage nach wie vor keine Spur. Ich weiß, dass man einem neuen Antidepressivum sechs Wochen Zeit geben soll. Aber ich habe auch meine Erfahrungswerte, und die besagen, wenn sich in den ersten Wochen überhaupt keine Besserung zeigt, wird auch keine mehr folgen.

Ich bin verzweifelt. Wunder habe ich nicht erwartet, so gut kenne ich mich aus. Aber so ein bisschen mehr Antrieb und Lebensfreude, ein Funke, aus dem ich ein Feuer hätte machen können, das hätte ich gebraucht.

Die Versuchung, mit Ritzen dem Frust zumindest für eine kurze Zeit zu entkommen, ist sehr groß. Momentan wird das alles noch abgefedert, weil mein Mann zu Hause ist. Aber das wird nicht immer der Fall sein.

An Tagen wie heute scheinen gute Zeiten unerreichbar weit weg zu sein. Hoffnungslosigkeit lässt mich festfrieren, bis ich mich nicht mehr bewegen kann.

Das Wetter hilft kein bisschen. Kalt und regnerisch war es, mir ist jetzt noch kalt.

Passt ins Bild, dass mein Hörgerät spinnt, es muss eingeschickt werden. Zum Glück habe ich ein Ersatzgerät.

Morgen früh geht es zur Gesprächstherapie, vielleicht hilft das.

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