Wobei Ergotherapie mir hilft – und wobei nicht

Wobei Ergotherapie mir hilft – und wobei nicht

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Nachdem die DSVGO jetzt endlich erledigt ist, komme ich vielleicht auch wieder zum Bloggen 😉

Über dreißig Stunden habe ich jetzt in der Ergotherapie hinter mir, alleine und in der Gruppe. Bei den Einzelstunden ist bei vierzig Stunden Schluss, die Gruppe kann länger fortgeführt werden.

Was Ergotherapie kann:

  • Sie hilft mir, Struktur in den Tag zu bringen. Ich nehme diese Termine ernst, keine Lust haben ist nicht Grund genug für eine Absage. Von mir aus habe ich nur einmal abgesagt, als ich das Hörgerät nicht tragen konnte.
  • Ab und an tut es mir gut, unter Menschen zu sein und zu einem anderen Grund als zum Einkaufen unter Leute zu gehen. Und ich habe eine wunderbare Therapeutin, die mir auch viele Dinge deutlich gemacht hat – eine großartige Ergänzung zur Gesprächstherapie. Ich habe auch sehr nette Menschen in der Gruppe kennengelernt.
  • Es ist schön zu sehen, wie Dinge entstehen. Mit Hausarbeiten werde ich nie fertig, aber in der Ergotherapie erschaffe ich etwas. Auch, wenn es mir am Ende nicht gefällt.

Was Ergotherapie nicht kann:

  • Eine dauernde Verbesserung meiner Depressionen hat sie nicht bewirkt. Aber meistens fühle ich mich zumindest für einige Stunden besser.
  • Den Schwung aus den Therapie schaffe ich nicht, mit in den Alltag zu nehmen. Dazu bin ich nach den Stunden zu erschöpft.

Diese Aufstellung hat natürlich keine allgemeine Gültigkeit und trifft nur auf mich zu. Aber die positiven Effekte der Ergotherapie sind unbestritten, und ich nehme, was ich kriegen kann.

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2 Gedanken zu “Wobei Ergotherapie mir hilft – und wobei nicht

  1. Ich finde es schön, dass Dir die Ergotherapie hilft 🙂 Da kommt es sehr auf den jeweiligen Therapeuten an. Vor Jahren habe ich es auch mal damit versucht. Gezwungenermaßen. Am Ende saß ich am Rechner und habe Intelligenztests und Gedächtnis-Training-Spiele gemacht, während die anderen weiter ihre „tollen“ Collagen gebastelt haben 😉 Ich fand schon die Vorstellung irgendwelche angegrabbelten Zeitungen anzufassen, dann noch Kleber usw. so ekelerregend, da ging gar nix mehr. Ich möchte dazu sagen der Therapeut war ein echter A…. Auch Speckstein und Co. – würgs. Vielen Menschen fällt es auf diesen Wegen leichter ihre Gedanken zu ordnen, mal abzuschalten usw., das möchte ich nicht herabwürdigen 🙂 Nur für mich ist es nichts. Wie auch die Gesprächstherapie. Jeder Kaffeeklatsch mit Freunden hilft mir mehr. Liebe Grüße

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