Freitags-Füller # 525

Freitags-Füller # 525

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.

1.  Ich weiss zwar nicht, wie es mir morgen gehen wird, aber damit muss ich klar kommen.

2.  Mit Tieren zu leben bedeutet auch Einschränkungen, zum Beispiel beim Reisen, aber mir gefällt’s.

3.  Was ist mit dem Maiwetter in diesem Jahr los?

4.  Ich habe noch nie eine Handtasche von einem Designer gekauft.

5.  Wenn ich morgen 10 Millionen im Lotto gewinnen würde,  könnte ich eine Menge Gutes tun.

6.  Alles mit LSF 50 ist meine liebste Bodylotion im Sommer.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf „Let’s Dance“, morgen habe ich geplant, Pizza zu essen und Sonntag möchte ich einfach mal ausspannen!

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Dankbarkeit am Donnerstag #1

Dankbarkeit am Donnerstag #1

In meinem englischen Blog habe ich vorhin geschrieben, wofür ich heute dankbar bin.

Eigentlich bin ich heute noch dankbar für etwas, das gestern war. Ich war mit einer ehemaligen Mitpatientin verabredet, die ich letzten Sommer/Herbst bei meinem letzten stationären Psychiatrieaufenthalt kennen gelernt habe. Wir wollten uns schon länger treffen, aber irgendwie passte es nie. Mal ging es ihr schlecht, mal war ich extrem beschäftigt, und so weiter. Um so schöner, dass es jetzt endlich geklappt hat. Leider hatte meine Bekannte mit Depressionen zu kämpfen, und unser Gespräch hatte einige Durchhänger, aber das fand ich nicht schlimm. Ein bisschen Fremdeln war zu erwarten, wir haben uns immerhin seit Oktober nicht mehr von Angesicht zu Angesicht gegenüber gestanden. Fest steht, dass wir beide am Ende unseres Treffens besser drauf waren als am Anfang. Wir haben uns beide eine Menge von der Seele geredet und wollen unser Treffen auf jeden Fall wiederholen. Gestern abend war auf jeden Fall ein netter Farbtupfer in meinem Leben, und das ist schön.

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Das Leben ist bunt|abc-Etüden

Das Leben ist bunt|abc-Etüden

abc.etüden 2019 21+22 | 365tageasatzaday

Christiane lädt wieder ein zu den abc-Etüden, die Denkanstöße kommen dieses Mal von dergls Team.

Als ich im Februar 2009 wegen meiner Angstzustände und Depressionen zum ersten Mal stationär in der Erwachsenenpsychiatrie aufgenommen wurde, war unter anderem auch Kunsttherapie Teil des Behandlungsprogramms.

Ich saß in der ersten Stunde ziemlich irritiert vor einem Malkasten und überlegte, wie ich das, was in mir vorging, nach außen bringen sollte. Es war schon schwer genug, mein inneres Chaos in Worte zu fassen. Kunsttherapie kam mir vor wie eine fremde Sprache, die ich weder verstand noch sprechen konnte. Ich konnte mich auch nicht daran erinnern, wann ich zuletzt etwas gemalt hatte. Allerdings wollte ich auch nicht neunzig Minuten vor einem leeren Blatt sitzen, und mein Kopf will meistens vor allem eins: Beschäftigt werden.

Also gab ich mir einen Ruck und begann, die weiße Fläche mit Farben zu füllen. Der Pinsel bewegte sich sanft gleitend über das Papier, und alles andere rückte in den Hintergrund. Die quälenden Gedanken in meinem Kopf, die sonst nicht aufhörten, meine Gefühle zu torpedieren, waren für eine Zeit ruhig.

Von da an freute ich mich jedes Mal auf die Kunsttherapie. Es war mir irgendwann völlig egal, was andere über meine Bilder dachten, oder dass die Bilder in den Stationsbesprechungen dem Personal gezeigt wurden. Wichtig war mir, dass Malen mir die Möglichkeit bot, Belastendes loszuwerden. Was den Weg aus meinem Kopf auf das Papier fand, war auf einmal viel weniger schlimm und tat weniger weh.

Auch wenn ich im Moment wenig male, es ist gut, diese Ausdrucksmöglichkeit zu haben. Ich habe jederzeit Buntstifte, Filzstifte und Acrylfarbe griffbereit und auch schon virtuell auf dem Tablet gemalt (das ist dann quasi Malen 2.0). Dabei erhebe ich keinen künstlerischen Anspruch, es geht mir einfach nur darum, Ruhe in meinen Kopf zu bringen. Solange das zuverlässig funktioniert, bin ich dankbar für diese Möglichkeit.

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Freitags-Füller # 524

Freitags-Füller # 524

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.

1.  Wenn  mein Mann Rufbereitschaft hat, können wir nur sehr schwer planen. Es kann immer sein, dass er zu einem Einsatz gerufen wird. Das nervt!

2.  In Kartoffelsalat muss saure Sahne drin sein!

3.  Es ist hart mit anzusehen, wie schlecht oft mit Tieren umgegangen wird.

4.  Ich hoffe auf ein paar schöne Sommertage im Juni.

5.  Ich wette, dass der deutsche Beitrag zum ESC ziemlich untergehen wird.

6.  Der Wind in den Bäumen, der Regen auf meinem Gesicht, zeigen mir, dass ich lebe.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf „Let’s Dance“ , morgen habe ich geplant, Kakao aus Milch frisch vom Bauern zu trinken  und Sonntag möchte ich Spargel kochen!

Prioritäten setzen

Prioritäten setzen

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Zur Zeit arbeiten wir an unserer Terrasse, damit der Keller darunter nicht mehr feucht wird. Mein Mann hat vorgeschlagen, dass ich mit dem Hochdruckreiniger die Steinplatten sauber mache, bevor er die Terrasse abdeckt. Ich fand die Idee klasse, weil dann auch von mir etwas in der neuen Terrasse steckt, für viele Arbeiten falle ich wegen meinem Rücken ja leider aus.

Es stellte sich heraus, dass ich mir alles etwas zu einfach vorgestellt hatte. Längere Zeit in der gleichen Haltung verharren zu müssen ist nicht angenehm für meinen Rücken. Bald war mir klar, dass ich viele Pausen brauche und deswegen vieles im Haushalt liegen bleiben muss. Das hat mich ziemlich geärgert, ist aber nicht zu ändern.

Irgendwann habe dich Gegebenheiten widerwillig akzeptiert, und auch mein Mann war  damit einverstanden, dass im Haushalt diese Woche mehr liegen bleibt. Das Nötigste wird gemacht, gründlich geputzt wird dann nächste Woche, so der Plan. Schließlich wollen wir im Sommer auch noch etwas draußen sitzen können.

Wie das Bild oben zeigt, war es wirklich nötig. Und auch wenn es anstrengend war, hat es Spaß gemacht. Es hat sich gelohnt, vom ursprünglichen Plan abzuweichen und neue Prioritäten zu setzen.

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Freitagsfragen #41 | Freitags-Füller # 523

Freitagsfragen #41 | Freitags-Füller # 523

Freitagsfragen Frühling

Die Freitagsfragen gibt es bei Nickel. Meine Antworten sind fett.

1.) Erzählst Du für uns einen Traum nach, den Du hattest? Lieber nicht, das fällt meistens in die Kategorie Horror. Aber Langeweile kommt bei mir nachts definitiv nicht vor. 

2.) Wie möchtest Du bestattet werden? In einem Friedwald. Ich möchte niemandem zumuten, sich um ein Grab kümmern zu müssen, und so gibt es trotzdem einen Ort zum Gedenken, wenn jemand der Hinterbliebenen das braucht. Den Ablauf der Beerdigung habe ich aber (noch) nicht geplant, das können auch ruhig die Hinterbliebenen so gestalten, wie es ihnen gefällt. 

3.) Sähen Kritiken bei Dir Zweifel, selbst wenn Du sie im ersten Moment abweisen konntest? Definitiv ja, leider. Oft bleibt auch dann noch etwas hängen, wenn die Kritik sachlich vollkommen unbegründet war. 

4.) Die Wahl der Qual: Eine Aufgabe ohne Ende oder endlose Langeweile? Wer das Wort Langeweile erfunden hat, war definitiv nie in meinem Kopf zu Gast. Da kommt nie Leerlauf vor. Eine Aufgabe ohne Ende stelle ich mir sehr frustierend vor, das würde ich wahrscheinlich nicht lange aushalten. Also wähle ich die nicht existente Langeweile.

Freitags-Füller # 522

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.

1. Ich persönlich glaube, dass jeder Mensch verdient, mit Achtung und Respekt behandelt zu werden. 

2.  Dass Menschen mit Depressionen sich einfach nur zusammen reißen sollen,  ist totaler Quatsch.

3. Meine Nachbarn rechts haben auch zwei Hunde. Manchmal bellen unsere vier Wuffel ganz ordentlich, aber Einbrecher haben so keine Chance.

4.  Es kommt ganz selten vor dass ich sage: Das war ein Fehlkauf.

5.  Wenn ich frische Blumen kaufe, sind das jetzt am liebsten Tulpen – immer noch, denn bei diesen Temperaturen kommt noch keine Sommerstimmung auf.

6.  Wraps mit mediterraner Füllung hatte ich gestern zum Abendessen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf „Let’s Dance“ , morgen habe ich geplant, mit meiner Mutter los zu ziehen  und Sonntag möchte ich mit meinem Mann und den Fellnasen verbringen!

Ich würde gerne…

Ich würde gerne…

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… häufiger bloggen. Es ist nicht so, dass mir die Ideen ausgegangen wären. Ich habe mehrere Blogeinträge angefangen, aber irgendwie schienen sie mir nicht gut genug. Irgendwann werde ich sie hoffentlich überarbeiten, zufrieden sein und sie veröffentlichen.

Im Moment habe ich mit dem Alltag zu kämpfen und bin froh, wenn ich mein Tagesprogramm geschafft habe. Wobei ich froh bin, dass das noch funktioniert – es könnte noch viel schlimmer sein. Ich hoffe, dass es nicht dazu kommt.

Diese Durchhänger sind wahrscheinlich normal, aber es fällt mir immer schwer, sie einfach zu ertragen und nicht in Panik zu verfallen. Denn ich weiß mittlerweile, wie weit nach unten es gehen kann.

Also nehme ich mir vor, möglichst ruhig zu bleiben und Kollateralschäden zu vermeiden. Ein Tief ist nicht schön, aber mein Verstand weiß, dass auf ein Tief auch wieder ein Hoch kommt. Jetzt muss nur noch mein Gefühl nachziehen.

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