Sascha|abc-Etüden

Sascha|abc-Etüden

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Christiane lädt wieder ein zu den abc-Etüden, die Denkanstöße kommen dieses Mal von Katha.

Meistens kann ich nicht mehr genau sagen, wann und wie ich etwas zum ersten Mal getan habe, aber ich erinnere mich noch ganz genau daran, wie meine Laufbahn als menschliches Katzenkissen begann.

Ich war sechs Jahre alt, als die Familie meines Onkels in Urlaub fuhr und uns für diese Zeit ihr Kätzchen vorbei brachte. Sascha war schwarz, hatte stahlblaue Augen und hätte eigentlich ein Kater sein sollen. Das hinderte sie nicht daran, später Kätzchen zur Welt zu bringen.

Kurios war, dass Sascha nur Thunfisch-Nassfutter fraß, die ganze Wohnung stank danach. Wenn wir nicht aufpassten, saß sie vor dem Käfig mit unserem Wellensittich und tappte mit den Vorderpfoten gegen die Metallstäbe.

So quirlig sie tagsüber war, so verkuschelt war sie nachts. Ich erschreckte mich zuerst ganz ordentlich, als sie das erste Mal im Dunkeln auf mir herum balancierte und ich ein Katzenauge im Licht der Straßenlaterne leuchten sah. Aber dann rollte Sascha sich auf meinem Bauch zusammen und begann zu schnurren. Ich wusste damals kaum etwas über Katzen, aber ich fühlte die Behaglichkeit, die von diesem kleinen Katzenkörper ausging.  Zögerlich streckte ich eine Hand aus und begann, das weiche Fell zu streicheln… und Sascha schnurrte noch mehr. Solange sie bei uns war, kam sie jede Nacht zu mir.

Meine Eltern erlaubten mir nicht, eine Katze zu halten, aber mein Mann und ich haben uns 1996 den ersten Stubentiger ins Haus geholt. Seitdem war ich unzählige Male menschliches Katzenkissen, und ich genieße es jedes Mal.

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Freitagsfragen #38 | Freitags-Füller # 519

Freitagsfragen #38 | Freitags-Füller # 519

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Die Freitagsfragen gibt es bei Nickel. Meine Antworten sind fett.

1.) Gehst Du gerne in Museen? Im Moment nicht, weil ich mich nicht lange konzentrieren kann. Um das alles in mich aufnehmen zu können, muss mein Kopf schon ein paar Stunden dabei bleiben können.

2.) Sofern Du bei guter Gesundheit bist, wie möchtest Du im Rentenalter leben? Nicht viel anders als jetzt auch, mit meinem Mann und Tieren (vor allem natürlich Hunden und Katzen). Einfach mehr Zeit für alles haben wäre toll.

3.) Welche „kleinen Dinge“, Gefälligkeiten, Aufmerksamkeiten sind Dir in einer Partnerschaft wichtig und welche gibst Du? Ich finde Höflichkeit wichtig, also zum Beispiel ehrlich gemeinte „Bitte“ und „Danke“ nicht vergessen. Und daran versuche ich mich selber auch zu halten. Und gegenseitige Rücksicht auf die Gefühle der anderen Menschen nehmen.

4.) Die Wahl der Qual: Ins schwarze Loch fallen oder von der Erdkante rutschen? Oje, gefällt mir beides nicht. Ich riskiere das schwarze Loch, weil da noch viele Fragen offen sind. Was das von der Erdkante rutschen angeht sehe ich schwarz, denn mit der Schwerkraft bin ich bestens vertraut. 

Freitags-Füller # 519

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.

 

1. Ich muss unbedingt ein paar Kilo loswerden, die sich im Winter auf meine Hüften geschlichen haben.

2. Diese Extrapfunde nerven mich schon seit einiger Zeit.

3. Mein Lieblingsfrühstück am Wochenende ist selbst gebackenes Brot und Milchkaffee.

4.  Bei uns gibt es jetzt selbstgemachten Joghurt, bis auf weiteres.

5.  Es ist immer schön mit dem ganzen Rudel draußen den Elementen zu trotzen, aber Schnee im April ist hart.

6. Auf der Couch mit einem schönen Kaminfeuer, da bin ich jetzt, und da wäre ich jetzt gerne.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Katzenkuscheln, morgen habe ich geplant, mit vier Hunden und zwei anderen Menschen loszuziehen und Sonntag möchte ich mit meinen Eltern telefonieren!

Jahrestage

Jahrestage

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Frühling bedeutet auch immer, dass sich die Jahrestage meiner Psychiatrieaufenthalte mehren. Meistens hat mein Zustand sich im Winter verschlechtert, so dass im Frühling dann ein stationärer Aufenthalt nötig war.

Dieses Jahr lautet meine Bilanz also: 31 Jahre ist mein erster Aufenthalt in der Kinder- und Jugendpsychiatrie jetzt her, und 10 Jahre mein erster Aufenthalt in der Erwachsenenpsychiatrie.

Am meisten ärgert mich heute, dass mir immer gesagt wurde, dass „alles wieder gut“ werden würde. Natürlich habe ich das geglaubt und auch viel dafür getan. Und es wurde ja auch immer wieder besser, dann aber auch wieder sehr viel schlechter.

Auch gestern sagte meine Ergotherapeutin, dass es doch sicher auch Leute gibt, die nach so langer Zeit den Weg aus der Depression heraus gefunden haben. Sie meinte es nur gut, aber ich will vor allem realistisch sein. Ich erwarte keine völlige Heilung von Depressionen mehr, stattdessen will ich mich in meinem Leben so einrichten, wie es eben ist. Mit guten und schlechten Zeiten eben.

Sich mit den Dingen abzufinden bedeutet für mich nicht aufzugeben. Es wird aber von Außenstehenden oft so aufgefasst. Für mich bedeutet es, mich im Rahmen meiner Möglichkeiten zu bewegen und einen Mittelweg anzustreben.

Und diese Jahrestage sind für mich auch Anlass, mir selber auf die Schulter zu klopfen, denn immerhin bin ich noch auf dieser Welt. Wie so oft gibt es eben auch hier eine Medaille mit zwei Seiten.

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Freitags-Füller # 510

Freitags-Füller # 510

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.


1.  Warum müssen wir  oft so ungeduldig mit uns selbst oder anderen sein?

2.  Mit den Hunden täglich Gassi gehen, das ist inzwischen eine Gewohnheit.

3.  Unser Hund Janet erinnert mich daran, dass wir alle ein liebevolles Umwelt brauchen, um uns wohl zu fühlen.

4.  Manche Dinge mache ich einfach am liebsten immer so, wie ich es immer mache.

5.  Wie sollte ich denn wissen,  dass sich mein Leben in den letzten fünf Jahren vollkommen ändern würde?

6.  Durch ausführliche Preisvergleiche und genaue Kalkulation finde ich oft  eine preiswerte Lösung .

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine saubere Wohnung , morgen habe ich geplant, wieder in der üblichen Runde mit den Hunden Gassi zu gehen  und Sonntag möchte ich in Ruhe die nächste Woche planen!

Freitagsfragen #34

Freitagsfragen #34

Freitagsfragen

Die Freitagsfragen gibt es bei Nickel. Meine Antworten sind fett.

1.) Duschen oder Baden?
Die Frage stellt sich im Moment nicht, weil wir keine Badewanne haben. In der Wohnung davor hatten wir eine, aber wir haben uns sehr schnell umgewöhnt. Wenn wir in der Wohnung meiner Schwiegereltern übernachten, könnten wir baden, aber auch das nehmen wir nicht mehr in Anspruch.

2.) Fragst Du lieber Freunde um Rat/ Geld/ Hilfe oder Fremde? Oder gehst gar eigene Wege?
Hängt ganz stark vom Problem ab. Wenn es um Ratschläge geht, gehe ich zu Freunden. Bei Geldfragen suche ich nach Möglichkeit nach eigenen Wegen, weil ich Abhängigkeiten vermeiden will.

3.) Was wäre eine gute erwachsene Version des Eiswagens?
Eis kaufen und auf Vorrat in der Tiefkühltrühe lagern. So bin ich nicht auf den Eiswagen angewiesen und kann Eis genießen, wann immer ich es möchte.

4.) Die Wahl der Qual: Würdest Du lieber wissen wie Du stirbst oder ein Jahr früher sterben?
Im Zweifelsfall lieber ein Jahr früher sterben, weil ich mittlerweile wahrscheinlich einen großen Teil vom Leben gesehen habe. Manchmal ist Unwissenheit auch ein Segen, denke ich.

Freitags-Füller # 504

Freitags-Füller # 504

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.

1. Weihnachten war dieses Jahr ein Fest zwischen den Extremen – der Tod meines Onkels einerseits und das erste Weihnachtsfest mit dem Kind meiner Schwägerin in der angeheirateten Familie andererseits.

2.  Was vollkommen gefehlt hat bisher ist Entspannung.

3.  Dieses Jahr muss ich noch meinen Kopf wieder neu sortieren, damit ich mit möglichst wenig Altlasten nach 2019 starte.

4.  Dass ich immer noch an so vielem arbeiten muss im neuen Jahr trotz meiner harten Arbeit in 2018 regt mich auf.

5.  Mit einem leisen Plopp werden wir hier Silvester keine Sektflasche öffnen – die Flasche hat einen Schraubverschluss :-))

6.  An Silvester werden mein Mann und ich nach dem Abendessen noch einmal mit den Hunden spazieren gehen und reden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf eine warme Dusche , morgen habe ich geplant, mich um die Wäsche zu kümmern  und Sonntag möchte ich noch einmal in diesem Jahr mit der Tierheimrundede spazieren gehen!