Tierausstellungen damals und heute

Tierausstellungen damals und heute

In der 1980ern habe ich einmal eine Katzenausstellung besucht. Obwohl ich damals noch ein Kind  war, merkte ich, dass es den Tieren nicht gut ging. Die Käfige standen teilweise übereinander, und es gab keinerlei Rückzugsmöglichkeiten für die Katzen. Viele Tiere wirkten gestresst und waren unruhig. 

Entsprechend skeptisch war ich vor unserem heutigen Besuch in Dortmund.

Wie die Bilder oben zeigen, hat sich zum Glück einiges geändert. Jeder Käfig war mit Hängematten oder Häusern ausgestattet. Jeder Käfig hatte einen Sichtschutz zu den Nebenkäfigen. Jeder Käfig war mit Katzentoilette, Futter und Wasser versorgt. Die meisten Katzen machten, was sie wahrscheinlich sowieso getan hätten: Herumliegen und Schlafen.

Wir haben auch einen Blick auf die Hundeausstellung geworfen, wo Rassehunde beurteilt wurden. Auch hier wurden größtenteils entspannte Tiere vorgestellt. Die meisten hatten geräumige Käfige als Rückzugsorte dabei.

Es war auch erlaubt, Hunde mitzubringen. Wir haben darauf verzichtet, weil wir davon ausgehen, dass es für Sam immer noch zu viel Stress ist. Auch hier galt: Die meisten Halter hatten ihre Hunde richtig eingeschätzt, und die meisten Vierbeiner waren ziemlich entspannt. Es waren Flächen eingerichtet, an denen die Hunde sich erleichtern konnten, und Tierärzte waren auch vor Ort.

Alles in allem hatte ich den Eindruck, dass die Tiere heute besser behandelt werden als früher und viel mehr auf ihr Wohlergehen geachtet wird. Wenn es so ist, stimmt die Richrung.

 

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S ist für Sammy 😼

S ist für Sammy 😼

preview.jpegDer Buchstabe S bei der AtoZ-Challenge zum Thema „Tiere meines Lebens“ ist natürlich meiner Herzenskatze Sammy vorbehalten.

Es ist an der Zeit, allen zu danken, die mir beim Trauern nach Sammys Tod beigestanden haben. Keiner hat gesagt: „Nun reiß‘ dich mal zusammen. Es war doch nur eine Katze!“ Und natürlich war da Jackie, die mir Gesellschaft geleistet hat, so lange ich es brauchte. Selbst mein Therapeut, ein eher nüchterner Mensch, sagte, dass die Trauer um ein Tier so heftig sein kann wie die Trauer um einen geliebten Menschen. Zumindest auf mich trifft das zu. Aber diese Zeit ist vorbei, und die Liebe bleibt. Das fühlt sich an wie eine bequeme, leichte Decke.

Habe ich am Anfang noch gesagt, ich werde nie wieder ein Tier aufnehmen, es tut zu weh, so kann ich jetzt sagen, dass ich wieder zu meinem alten Ich zurück gekehrt bin 😃. Und zu meiner Mission, in diesem Leben so vielen heimatlosen Tieren wie Sammy ein neues Zuhause zu geben.

Ich denke, dass das Sammy gefallen würde. Ich kann mir vorstellen, wie sie mich ansieht und schnurrt: „Endlich hast du es verstanden!“

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Ganz viel Katzenkuscheln

Ganz viel Katzenkuscheln

Seit Sammys Tod hat sich das Rudel verändert, vor allem Jackie. Wenn sie nicht gerade ihre Runden an der frischen Luft dreht, ist sie extrem anhänglich geworden und benutzt mich ausgiebig als menschliche Matratze. Sie hat immer gerne gekuschelt, aber nicht so viel und so lange wie jetzt. Am Anfang war ich sehr erschrocken darüber und habe mich gefragt, ob es ihr schlecht geht – vor allem, ob ihr andere Katzen fehlen, sie war ja von klein auf mit mindestens einer anderen Katze zusammen. Nach ein paar Tagen ist uns dann aufgegangen, dass sie es einfach ungeheuer genießt, ihre Menschen nicht mit anderen Katzen zu teilen. In der Hoffnung, dass wir damit richtig liegen, werden wir im Moment also kein weiteres „Notfell“ aus dem Tierheim holen. Und bis auf weiteres ganz viel mit Jackie kuscheln.

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Winteranfang

Winteranfang

In diesem Teil von Deutschland sind die Winter meistens relativ mild und nasskalt. An solchen Tagen versammelt sich das ganze Rudel im Wohnzimmer um den Kaminofen und genießt die Wärme. Das ist der erste Winter ohne unsere Katze Sammy , die uns im September im Alter von achtzehn Jahren in Richtung Regenbogenbrücke verlassen hat. Sie fehlt mir noch immer sehr, da ist immer noch eine Lücke im Rudel.

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