Freitags-Füller # 499

Freitags-Füller # 499

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt.

1. Drei Dinge, die ich am Advent liebe: Den Geruch von Tannenzweigen, Kaminfeuer und kalte, klare Winterluft.

2. Heute Abend liege ich platt auf der Couch.

3. Es war eine anstrengende Woche. Ich habe viel geschafft, aber es war hart, fünf Termine zu meinen üblichen Aufgaben zu packen. Und am Wochenende helfen wir noch beim Tierheimfest.

4. Für die Weihnachtszeit zu dekorieren, ist für mich jedes Jahr etwas Besonderes.

5. Gott sei Dank ist der anstrengendste Teil der Woche jetzt vorbei.

6. Nie werde ich perfekt sein, aber mein Bestes kann ich versuchen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein neues Tablet , morgen habe ich geplant, beim Aufbau für das Tierheim mitzuhelfen und einen Kuchen zu backen, der auf dem Fest verkauft wird und Sonntag möchte ich nette Menschen beim Tierheimfest treffen !

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Freitagsfragen #32

Freitagsfragen #32

Die Freitagsfragen gibt es bei Nickel. Meine Antworten sind fett.

1.) Welches ist Dein liebstes Märchen? In der Grundschulzeit habe ich die Gesamtausgabe der Grimm’schen Märchen durchgelesen, und war erst mal überrascht, wie gewalttätig und blutig es oft da zugeht… Also, Märchen sind nicht mein Genre.

2.) Magst Du Buchverfilmungen? Die erste Buchverfilmung, die ich gesehen habe, war „Die unendliche Geschichte“, und ich war ziemlich enttäuscht, weil ich mir beim Lesen ein ganz anderes Bild gemacht hatte. Beeindruckend fand ich dagegen die Verfilmung von „Der Herr der Ringe“. Kann ich also nicht so pauschal sagen.

3.) Befasst Du Dich mit den Künstlern Deiner Lieblingsmusik? Absolut! Ich bin zwar nicht fanatisch, aber ich möchte schon wissen, wer da singt. Und ich interessiere mich auch für die Hintergründe der einzelnen Stücke und die Texte.

4.) Die Wahl der Qual: Ein Leben ohne Kunst oder ein Leben voll herzloser Kunst? Zu Kunst gehört für mich immer auch Herzblut. Wenn es dann schon sein muss, wähle ich ein Leben ohne Kunst.

Geld und Moral | abc-Etüden

Geld und Moral | abc-Etüden

Christiane lädt wieder ein zu den abc-Etüden, die Ideen kommen dieses Mal von umgeBUCHt.

Der Sonntagmorgen war kalt. Er ging zügig bis zum Feldrand, kontrollierte die Bindung seiner Schuhe, machte noch ein paar Stretchingübungen und lief los. Auf dem Gras am Wegrand war Raureif,und sein Atem wehte in weißen Wolken hinter ihm her. Das Laufen half ihm immer, wenn er seinen Kopf aufräumen musste.

Mit der Zeit fanden seine Beinen in ihren eigenen Rhythmus, und die Gedanken in seinem Gehirn begannen zu wandern.

Sein Vorgesetzter hatte ihm ein Angebot für eine Beförderung gemacht. Das Gehalt war ihm geradezu sündig hoch erschienen. Es gab nur einen ganz gewaltigen Haken bei der Sache: Seine Aufgabe würde sein, die Abteilung umzustrukturieren – und die Hälfte seiner Kollegen zu entlassen. Das hatte er sich nicht unter einer leitenden Position vorgestellt. Wie weit wollte und konnte er seine moralischen Wertvorstellungen verrücken? Könnte er seinen Mitarbeitern morgens in die Augen sehen und ihnen mittags kündigen?

Irgend jemand musste diesen Job ja machen, aber er war sich nicht sicher, ob er damit leben konnte, andere Menschen ins Unglück zu stürzen. Und er musste sich innerhalb einer Woche für den neue Stelle entscheiden. Andererseits hatte er noch nie so viel Geld verdient, und die Kredite für das Auto und die Küche waren noch nicht fertig abbezahlt.

Oh Mann, das war wirklich eine schwierige Sache… Er beschleunigte das Tempo und bog nach links in den Wald ab.

Freitags-Füller # 498

Freitags-Füller # 498

Weil ich die Idee so schön finde, mache ich mit bei Barbaras

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Meine Ergänzungen sind fettgedruckt

1.  Heutzutage kann man  sich leicht so weit in der Onlinewelt verlieren, dass man das wirkliche Leben verpasst. 

2.  Meine Eltern haben heute 48. Hochzeitstag, und deswegen habe ich ihnen gratuliert.

3.  Whats App  benutze ich täglich, aber es ist nur eine von mehreren Kommunikationswegen für mich.

4.  Als Grundschulkind war Ballett ein regelmäßiger Bestandteil meines Lebens.

5.  Mein Adventskranz kommt wie jedes Jahr vom Tierheimfest. Sieht schön aus und tut Gutes.

6.  Duschen und manchmal MakeUp ist momentan das ganze Wohlfühlprogramm für mich.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Katzenkuscheln, morgen habe ich geplant, mit meinem Mann griechisch essen zu gehen und Sonntag möchte ich mit vielen anderen Menschen und ihren Hunden spazieren gehen!

Freitagsfragen #31

Freitagsfragen #31

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Die Freitagsfragen gibt es bei Nickel. Meine Antworten sind fett

1.) Sehnst Du Dich nach Deiner Schulzeit zurück? Auf keinen Fall, dazu gab es zu viel Mobbing wegen meiner Behinderung. Am besten fand ich noch die Oberstufe, weil ich mich da mehr auf meine Interessen konzentrieren konnte und in den Kursen immer andere Leute gesessen haben. 

2.) Probierst Du gerne neue Dinge aus oder hältst Du Dich an die, die Du schon kennst und kannst? Zuerst halte ich mich meistens an Bewährtes. Aber wenn ich etwas Neues mitbekomme, was mich interessiert, gehe ich dem auch gerne nach. 

3.) Wenn Du einen Film schreiben solltest, wovon handelte er? Von einer Frau in den Vierzigern, die ihr Herz für den Tierschutz entdeckt. 

4.) Die Wahl der Qual: die einzige betrunkene Person auf einer Party sein oder die einzig nüchterne? Ich bin oft die einzige nüchterne Person auf einer Party, und ich finde das nicht schlimm. Oft musste ich schon sehr schmunzeln, was manche Menschen im angeheiterten Zustand so machen oder sagen. 

Noch mehr Unterstützung

Noch mehr Unterstützung

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Gestern war Quartalsgespräch mit meiner Psychiaterin. Unser letztes Gespräch war nicht so toll, aber es war auch bestimmt nicht leicht mir zu helfen… Ich glaube, alles was ich gesagt habe war: „Mein Leben ist einfach komplett scheiße!“

Diesmal konnte ich Positives berichten (nach wie vor gehe ich täglich mit den Hunden spazieren und  ich erledige jeden Tag etwas im Haushalt). Als ich anmerkte, dass mir das alles immer noch manchmal ganz schön schwer fällt, erzählte sie mir: Unser Gehirn braucht mindestens vier Wochen, bevor es einen neuen Tagesablauf überhaupt zu verarbeiten beginnt. Ich soll also einfach so weiter machen wie bisher und mir bewusst machen, dass ich immer noch am Anfang stehe. Das ist gut zu wissen.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich im Moment ziemlich schlecht schlafe. Ihr Vorschlag war, mein Bedarfsmedikament ein paar Tage hintereinander vor dem Schlafengehen zu nehmen und es dann wieder wegzulassen. Schlafen ist sehr wichtig für mich, auch wegen meiner Rückenschmerzen. Und weil mein Bedarfsmedikament nicht abhängig macht, werde ich es einfach mal so probieren.

Außerdem macht mir der Gedanke an Weihnachten mit meiner angeheirateten Familie ziemlich Bauchschmerzen. Ob ich mir das Zusammensein mit dem kleinen Kind überhaupt zutraue, ob es mich überfordern wird… Ihr erster Ratschlag war, darüber jetzt noch gar nicht nachzudenken: Keiner weiß, wie es mir in fünf Wochen gehen wird, also kann ich jetzt noch gar keine Entscheidung treffen. Außerdem hat sie mir einen Gesprächstermin bei einem Psychologen der Klinik am 20.12. organisiert, wo ich dieses Thema dann noch einmal besprechen kann. Ich finde das eine sehr gute Idee.

Nachdem ich das alles meinem Mann berichtet hatte, fiel dann auch eine große Last von mir ab. Die Richtung stimmt, ich werde weiterhin an mir arbeiten, und Weihnachten ist erst einmal vom Tisch – es geht mir jetzt vorrangig darum, jeden Tag ein bisschen mehr Sicherheit zu gewinnen.

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10 Dinge, für die ich diese Woche dankbar war

10 Dinge, für die ich diese Woche dankbar war

Spät, aber doch mein Rückblick auf zehn Dinge, die in der letzen Woche gut gelaufen sind.

  • Eine weitere Woche in der ich es geschafft habe, den Haushalt zu erledigen, mit den Hunden spazieren zu gehen und eine gute Mischung zwischen Aktivitäten und Ausruhen zu finden. Ich habe mich immer noch nicht vollkommen an diesen neuen Lebensstil gewöhnt, aber es war eine gute Woche, die mir helfen wird, dahin zu kommen.
  • Ich hatte das erste Mal mit Gegenwind zu kämpfen. Ich fühle mich immer noch etwas verunsichert und mein Krisenmanagement kann definitiv noch besser werden, aber ich habe den Stier bei den Hörnern gepackt und Kollateralschäden vermieden.
  • Wieder einmal habe ich gemerkt, dass ich in diesem Kampf nicht alleine bin und viel Unterstützung habe.
  • Habe wieder mit meinen Einzel-Ergotherapiestunden begonnen. Ich mag Gruppentherapie, aber diese Stunde ist nur für mich, und das beruhigt mich sehr.
  • Unser Geschirrspüler hat immer wieder das Programm abgebrochen, weil Wasser in der Maschine stehen blieb. Eine gute Sache, dass mein Mann beruflich mit sehr viel größeren Maschinen umgeht und die Sache in Ordnung bringen konnten (eine Pumpe war verstopft). So konnten wir uns das Geld für einen Handwerker sparen.
  • Mein Mann und ich haben uns auf ein weiteres „Date“ geeinigt. Wir werden Mittwoch chinesisch essen gehen. Das ist etwas Besonderes, weil wir beide nicht chinesisch kochen und es nicht oft genießen können.
  • Zum letzten Mal in diesem Jahr haben wir Samstag  nach unserem „Tierheimspaziergang“ Eis und Latte Macchiato genossen. Das Eiscafe macht Winterpause und eröffnet wieder im März. Das ist traurig, aber wir haben uns wirklich gut mit dem Personal verstanden und freuen uns darauf, alle im Frühling wieder zu sehen.
  • Wir haben beschlossen, während der kalten Monate samstags nach dem Hundespaziergang in einem griechischen Fastfoodrestaurant einzukehren – es ist so schön, wieder mehr Zeit mit meinem Mann zu verbringen.
  • Bisher habe ich es geschafft, mein Entlassungsgewicht zu halten (immerhin 5 kg weniger). Zwei vierbeinige Personal Trainer zu haben, ist dabei sehr hilfreich.
  • Auch, wenn es November ist, habe ich noch ein paar Sonnenstrahlen erwischt. Damit fühle ich mich seelisch und körperlich einfach so viel besser.

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